Regentage auf Reisen – kann ich leiden wie Zahnschmerzen. Während kurze Schauer mit einer Trinkpause oder einem Besuch einer Ausstellung oder eines Museums überbrückt werden können, kann ein Tag mit ausgiebigem Regen schon ausgesprochen frustrierend sein. Okay, ehrlicherweise kann man auch im strömenden Regen tolle Fotos machen, Schirme von oben sehen immer cool aus, aber der eigentliche gute Moment für Fotos kommt nach dem Regen.
Das Foto der Woche wurde in Los Angeles aufgenommen. Es zeigt zwei Menschen aus der Glaubensgemeinschaft der Amischen auf dem Walk of Fame in Hollywood. Die Amischen leben hauptsächlich in den USA und Kanada und stammen von Einwanderern aus der Schweiz und Süddeutschland ab.
Die meisten Amischen, die nach der alten Glaubensordnung leben, lehnen moderne Technologien ab, sie nutzen Pferdekutschen statt Autos, nutzen keinen Strom aus dem öffentlichen Netz, sie tragen schlichte Kleidung und leben in ihrer Gemeinschaft. Der tiefe christliche Glaube verbietet Ihnen Scheidungen und Homosexualität ist strengstens verboten.
The photo of the week was taken in Los Angeles. It shows two members of the Amish community on the Hollywood Walk of Fame. The Amish live primarily in the USA and Canada and are descended from immigrants from Switzerland and southern Germany.
Most Amish who live according to the old order reject modern technologies; they use horse-drawn carriages instead of cars and do not use electricity from the public network, while wearing simple clothing and living within their community. Their deep Christian faith forbids divorce, and homosexuality is strictly prohibited.
Geometrische Formen und grafische Designs finde ich spannend. Sie geben einem Foto Struktur und da sie oft in urbanen Landschaften vorkommen, können diese selbst den hektischsten Städten etwas Ruhe verleihen, zumindest auf dem Foto.
Wichtig ist, vor allem bei Streifen und Blöcken, dass die Kamera oder das Handy möglichst gerade gehalten wird, um stürzende Linien zu vermeiden. Natürlich kann ein Foto eines Hochhauses von unten nach oben ein Stilmittel sein, aber in diesem Fall ist es sehr hilfreich, gerade Linien – sowohl horizontal als auch vertikal – im Bild zu haben, um die Geradlinigkeit zu zeigen.
Das Foto der Woche entstand in Rio de Janeiro und zeigt die Promenade der Copacabana am späten Abend. Aufgenommen wurde es von einer roof-top-Bar. Gut zu erkennen ist das ikonische Pflaster der Promenade, die Quadrate daneben sind Strandbars gefolgt von dem breiten Strand.
Ich selbst bin nicht festgelegt, ob mir fotografieren in schwarz/weiss oder in Farbe besser gefällt, ich habe eine Kamera, die ausschließlich schwarz/weiss Fotos und Videos kann, aber auch Farbkameras. Je nach Lust, Laune und was ich fotografieren möchte, entscheide ich mich spontan. Mit meinem Handy allerdings fotografiere ich immer in Farbe, zumal es die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung gibt.
Aufnahmen von Drohnen gemacht finde ich großartig, aber auf Reisen erfordert es oft ein größeres Gepäckstück und es ist auch nicht mehr so leicht, überall ohne Genehmigung zu fliegen. Zudem mag ich persönlich das Geräusch von Drohnen überhaupt nicht, aber zweifelsfrei habe ich schon tolle Fotos mit meiner Drohne geschossen. Das Handy dagegen ist immer mit dabei und auch damit lassen sich tolle Aufnahmen von oben machen.
Auf meiner Mexiko-Reise musste ich natürlich Chichén Itzá besuchen, eines der sieben Weltwunder der Neuzeit. Früh aufstehen war angesagt, aber als wir angekommen sind, waren die Schlangen an den Kassen schon so lange, dass ich es mir kaum vorstellen wollte, wie voll es über den Tag werden könnte.
Die Pyramiden selbst sind abgesperrt und so konnte man zumindest Fotos ohne Menschen machen, die mir aber zu gewöhnlich und zu langweilig waren.
Mein Foto der Woche ist in Lissabon entstanden. Ein scheinbar ganz gewöhnliches Haus, und trotzdem wurde es das Wochenfoto? Das hat ganz unterschiedliche Gründe. Das Bild verrät so viel über die Stadt, dass ich es einfach wählen musste.
Oft neigen wir dazu, immer das große Ganze fotografieren zu wollen. Das Haus vollständig von der Straße bis zum Dach, die Blumenwiese samt Himmel oder auch eine ganze Szenerie auf Tierbeobachtung. Das Ergebnis auf dem Foto beinhaltet dann oft Bildanteile, die gar nicht notwendigerweise zu zeigen sind. Zweifelsfrei ist das auch ein gutes Stilmittel, negativen Raum um ein Motiv aufzunehmen, aber ich selbst bin auch ein Freund von Fotos, die das ganze Bild füllen.
Ich liebe Städte, die man anhand ihrer Skyline und Sehenswürdigkeiten in ihrer Stadtlandschaft erkennen kann: New York City, Paris, Hong Kong, Bangkok, Shanghai oder Rio de Janeiro sind nur einige davon. Viele nordamerikanische Städte sind aufgrund ihrer Hochhäuser tolle Fotomotive, zum Beispiel Los Angeles mit dem Hollywood Schriftzug, Seattle mit der Sky Needle oder Miami mit den tollen Art Deco-Gebäuden.