Regentage auf Reisen – kann ich leiden wie Zahnschmerzen. Während kurze Schauer mit einer Trinkpause oder einem Besuch einer Ausstellung oder eines Museums überbrückt werden können, kann ein Tag mit ausgiebigem Regen schon ausgesprochen frustrierend sein. Okay, ehrlicherweise kann man auch im strömenden Regen tolle Fotos machen, Schirme von oben sehen immer cool aus, aber der eigentliche gute Moment für Fotos kommt nach dem Regen.
Tiere begegnen uns überall auf der Welt, ob Strassenhunde, streunende Katzen, wilde Tiere auf Safaris oder Ausflügen oder in Zoos. Diese gut einzufangen, ist manchmal schwerer, als man denkt. Diese Woche möchte ich gerne einige Tipps geben, wie das mit einer Handykamera gut gelingen kann.
Geometrische Formen und grafische Designs finde ich spannend. Sie geben einem Foto Struktur und da sie oft in urbanen Landschaften vorkommen, können diese selbst den hektischsten Städten etwas Ruhe verleihen, zumindest auf dem Foto.
Wichtig ist, vor allem bei Streifen und Blöcken, dass die Kamera oder das Handy möglichst gerade gehalten wird, um stürzende Linien zu vermeiden. Natürlich kann ein Foto eines Hochhauses von unten nach oben ein Stilmittel sein, aber in diesem Fall ist es sehr hilfreich, gerade Linien – sowohl horizontal als auch vertikal – im Bild zu haben, um die Geradlinigkeit zu zeigen.
Wo Ordnung versagt, entsteht etwas Neues. Zwischen Struktur und Chaos, Kontrolle und Zufall eröffnen sich Räume für unerwartete Perspektiven. Die Arbeiten dieser Gruppenausstellung setzen sich mit Unordnung, Brüchen, Störungen oder dem Scheitern von Systemen auseinander – beginnend im persönlichen Alltag, in urbanen Räumen, bis hin zu gesellschaftlichen Strukturen und abstrakten Bildwelten. Ob Dokumentarfotografie, künstlerische Fotografie, inszenierte Serien oder experimentelle Ansätze – im Zentrum steht die je eigene Sicht der Künstler*innen auf das Thema.
Mittwoch bis Freitag 11 – 18 Uhr und Samstag 13 – 16 Uhr
Eintritt frei!
Ich habe das große Glück, einen Ausstellungsplatz über den Swiss Photo Club Deutschland ergattert zu haben. Ich freue mich sehr, mein Foto präsentieren zu dürfen.
Mein Beitrag stammt aus meiner Serie “story telling walls”.
In der heutigen Ausgabe möchte ich mich gerne mit dem Fotografieren durch Fenster beschäftigen. Egal, ob wir von draußen nach drinnen oder von innen nach außen fotografieren, ergeben sich spannende Perspektiven, die unsere Fotos lebendiger und interessanter machen können. Gerade, wenn wir uns durch soziale Medien klicken, hilft es manchmal, Fotos zu haben, die anders sind, die uns kurz überlegen lassen, weil sie sich von der Masse abheben.
Ich selbst bin nicht festgelegt, ob mir fotografieren in schwarz/weiss oder in Farbe besser gefällt, ich habe eine Kamera, die ausschließlich schwarz/weiss Fotos und Videos kann, aber auch Farbkameras. Je nach Lust, Laune und was ich fotografieren möchte, entscheide ich mich spontan. Mit meinem Handy allerdings fotografiere ich immer in Farbe, zumal es die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung gibt.
Mein Foto der Woche entstand in Porto, Portugal. Was mich an den beiden sehr berührt hat, war ihr Umgang miteinander. Er, offensichtlich nicht mehr schnell zu Fuß, auf seinen Stock gestützt. Sie, wesentlich mobiler, trug die Einkaufstüten und beide hielten sich an der Hand. Es war nicht die Art von an die Hand nehmen, wenn man jemand stützen möchte, sondern eine Verbundenheit, die ich richtig spüren konnte. Sie blieben regelmäßig stehen, um sich zu unterhalten, gemeinsam zu lachen und die Auslagen in den Schaufenstern anzuschauen.
Mein Foto der Woche ist in Lissabon entstanden. Ein scheinbar ganz gewöhnliches Haus, und trotzdem wurde es das Wochenfoto? Das hat ganz unterschiedliche Gründe. Das Bild verrät so viel über die Stadt, dass ich es einfach wählen musste.
Gefragt wurde ich schon des Öfteren – nicht, ob ich heiraten will, sondern ob ich auch Hochzeiten fotografieren würde. Und ich habe immer „Nein“ gesagt. Die Sorge, im richtigen Moment die falschen Kameraeinstellungen zu haben, einen wichtigen Augenblick zu verpassen oder das Brautpaar mit den Fotos zu enttäuschen – auf gar keinen Fall wollte ich mich diesem Stress aussetzen.
Das Foto der Woche entstand heute in Budapest, Ungarn. Es zeigt den Ostbahnhof „Budapest Keleti“ an welchem die meisten internationalen Züge in Budapest ankommen.
Erbaut wurde er 1881-1884 im Neorenaissance-Stil.
The Photo of the Week was taken today in Budapest, Hungary. It shows the Eastern Railway Station, „Budapest Keleti,“ where most international trains arrive in Budapest.
It was built between 1881 and 1884 in the Neo-Renaissance style.