Pt. 11 – rainy days

Regentage auf Reisen – kann ich leiden wie Zahnschmerzen. Während kurze Schauer mit einer Trinkpause oder einem Besuch einer Ausstellung oder eines Museums überbrückt werden können, kann ein Tag mit ausgiebigem Regen schon ausgesprochen frustrierend sein. Okay, ehrlicherweise kann man auch im strömenden Regen tolle Fotos machen, Schirme von oben sehen immer cool aus, aber der eigentliche gute Moment für Fotos kommt nach dem Regen.
Spiegelungen in Pfützen üben eine besondere Anziehungskraft auf mich aus. Es entsteht eine tolle Symmetrie und eine melancholische Sicht auf Städte.
Um möglichst gute Reflektionen zu fotografieren, wähle ich meinen Weitwinkel aus (0,5), drehe das Handy mit der Kamera nach unten und probiere, das Telefon möglichst gerade zu halten. Dies verhindert stürzende Linien in den Gebäuden. Der Fokus liegt in der Spiegelung in der Pfütze, oder wenn ein anderes Motiv hervorgehoben werden soll, zum Beispiel hier der Fotograf, auf diesem.
Meistens ist hier noch ein wenig Nachbearbeitung hilfreich, zum Beispiel das Aufhellen der Schatten, also der dunkleren Bereiche im Foto. Zudem hilft bei schwarz/weiss-Fotos auch das zusätzliche Herausarbeiten des Kontrastes. Dies ist aber beispielsweise in der Instagram App vor dem Upload einfach zu erledigen.
Mit diesem Foto habe ich übrigens an einem Fotowettbewerb teilgenommen und habe im Besucher-Voting einen Platz unter den besten 50 Fotos erreicht.
Nach der englischen Übersetzung gibt es noch weiteres Beispielfoto!
Rainy days while traveling—I can’t stand them. While brief showers can be wait out with a drink break or a visit of an exhibition or museum, a day of heavy, persistent rain can be frustrating. Okay, to be fair, you can take great photos even in pouring rain—umbrellas viewed from above always look cool—but the truly prime moment for photos comes after the rain.
Reflections in puddles are very attractive to me. They create a beautiful symmetry and offer a melancholic perspective on cities.
To capture the best possible reflections, I select my wide-angle lens (0.5x), turn the phone so the camera faces downward, and try not to tilt the phone. This prevents converging lines in the buildings. The focus is placed on the reflection in the puddle—or, if a different subject is to be highlighted (such as the photographer in this case), on that subject instead.
In most cases, a little editing is helpful – for example brightening the shadows (the darker areas of the photo). Additionally, for black-and-white photos, further enhancing the contrast is a plus, too. However, this is easy to do -for example, directly within the Instagram app – before uploading.
With this photo I took part in a photography contest and placed among the top 50 photos in the public vote.



