Pt. 6 – look down

Aufnahmen von Drohnen gemacht finde ich großartig, aber auf Reisen erfordert es oft ein größeres Gepäckstück und es ist auch nicht mehr so leicht, überall ohne Genehmigung zu fliegen. Zudem mag ich persönlich das Geräusch von Drohnen überhaupt nicht, aber zweifelsfrei habe ich schon tolle Fotos mit meiner Drohne geschossen. Das Handy dagegen ist immer mit dabei und auch damit lassen sich tolle Aufnahmen von oben machen.
Egal ob aus dem Flugzeug, von Bergen oder Aussichtspunkten hat man die Möglichkeit, die Perspektive zu wechseln und einen ganz neuen Blick zu bekommen.
Das erste Foto entstand an der Amalfiküste in Italien. An einer Küstenstraße auf einem Abendspaziergang hatte ich einen schönen Blick auf einen Strand. Danke der Zoomfunktion kam ich nähe genug an den Strand heran, um eine Detailaufnahme der geschlossenen Schirme und der Wellen zu bekommen. Es ist einer meiner Lieblingsbilder, und obwohl es ein sehr lebendiges Bild ist, gefällt mir die Melancholie sehr gut, die durch die fehlenden Menschen entsteht.

Das zweite Bild zeigt ein Treppenhaus in meiner Heimatstadt. Es ist natürlich nicht immer einfach, in Häuser zu gehen und einfach drauf los zu knipsen. In öffentlichen Gebäuden ist es meist kein Problem, in Privathäusern ist es schon schwieriger: verschlossene Eingangstüren und die Ungewissheit, ob es tatsächlich auch tolle Treppenhäuser gibt sind nur einige Hindernisse. Dieses Bild ist entstanden, als ich in einem Gebäude in der Innenstadt die Treppen von unten fotografiert habe. Ein Mann sprach mich an, und er erzählte mir, dass es in seinem Haus auch ein tolles Treppenhaus gibt, dass allerdings weniger modern sei. Er selbst hatte auch eine Kamera mit und fotografiert primär dokumentarisch. Ich bin ja immer skeptisch, wenn ich angesprochen werde – lernen wir doch schon als Kind, bei niemandem Fremden mitzugehen. Dennoch war ich neugierig und als er mich eingeladen hat, doch ein Bild zu machen, bin ich einfach mit ihm nach Hause gelaufen und war begeistert. Hier habe ich den Weitwinkel der Handykamera genutzt.
Das dritte Bild entstand in Lissabon von einem Aussichtspunkt und zeigt die Dächer der Häuser des Stadtteil Alfama. Durch die Zoomfunktion kann man gut erkennen, wie schmal die Gassen sind und durch die verschiedenen Ausrichtungen der Dächer und die Schatten entsteht ein interessantes Foto.
Das letzte Foto entstand von meinem Hotelzimmer in Rio de Janeiro. Es zeigt einen Ausschnitt der Promenade von Copacabana.
Was mir an Aufnahmen von oben immer wichtig ist, sind Details. Ich mag nicht gerne die Fotos, die Einfachheit die Landschaft oder eine Stadt zeigen. Ich mag es, wenn man im Bild Details und Stukturen sieht, wenn man nur Ausschnitte erkennt oder mit verschiedenen Objekten, Unschärfe oder Tiefe gespielt wird.

I think captures by drone are fantastic, but when traveling, it often requires carrying a larger piece of luggage, and it is no longer so easy to fly everywhere without a permit. Personally, I also really dislike the sound of drones, though I have undoubtedly captured some great photos already. A smartphone, on the other hand, is always with me, and it can also be used to take great shots from above.
Whether from an airplane, a mountain, or a viewpoint, you have the opportunity to change your perspective and get a whole new view.
The first photo was taken at the Amalfi Coast in Italy. While out for an evening stroll along a coastal road, I had a lovely view of a beach. Thanks to the zoom function, I was able to get close enough to capture a detailed shot of the closed umbrellas and the waves. It is one of my favorite images; although it is a very vibrant picture, I really like the sense of melancholy created by the absence of people.
The second image shows a stairwell in my hometown. Of course, it isn’t always easy to just walk into buildings and start snapping photos. While it’s usually not a problem in public buildings, private ones are trickier: locked entrance doors and the uncertainty of whether there are actually any impressive stairwells inside are just a few of the problems. This photo was taken when I was photographing a staircase from below in a downtown building. A man staeted a conversation with me and mentioned that his own building had a great stairwell too, though it was less modern. He also had a Camera with him and shoots documentary things Most of the time. I’m always skeptical when strangers approach me – after all, we’re taught from childhood never to go off with strangers. Still, I was curious; when he invited me to take a picture, I simply walked home with him and was thrilled with what I found. For this shot, I used the wide-angle lens on my mobile phone.
The third image was taken from a viewpoint in Lisbon and shows the rooftops of the Alfama district. The zoom function clearly reveals the narrowness of the alleyways, while the varying roof orientations and the interplay of shadows create an interesting photograph.
The last photo was taken from my hotel room in Rio de Janeiro. It shows a section of the Copacabana promenade.
For me, details are always important in aerial shots. I don’t really care for photos that simply show a landscape or a city. I like it when the image reveals details and textures – when you can make out specific sections, or when someone os working with various objects, blur or depth.

