Das Foto der Woche entstand in Rio de Janeiro und zeigt die Promenade der Copacabana am späten Abend. Aufgenommen wurde es von einer roof-top-Bar. Gut zu erkennen ist das ikonische Pflaster der Promenade, die Quadrate daneben sind Strandbars gefolgt von dem breiten Strand.
Wo Ordnung versagt, entsteht etwas Neues. Zwischen Struktur und Chaos, Kontrolle und Zufall eröffnen sich Räume für unerwartete Perspektiven. Die Arbeiten dieser Gruppenausstellung setzen sich mit Unordnung, Brüchen, Störungen oder dem Scheitern von Systemen auseinander – beginnend im persönlichen Alltag, in urbanen Räumen, bis hin zu gesellschaftlichen Strukturen und abstrakten Bildwelten. Ob Dokumentarfotografie, künstlerische Fotografie, inszenierte Serien oder experimentelle Ansätze – im Zentrum steht die je eigene Sicht der Künstler*innen auf das Thema.
Mittwoch bis Freitag 11 – 18 Uhr und Samstag 13 – 16 Uhr
Eintritt frei!
Ich habe das große Glück, einen Ausstellungsplatz über den Swiss Photo Club Deutschland ergattert zu haben. Ich freue mich sehr, mein Foto präsentieren zu dürfen.
Mein Beitrag stammt aus meiner Serie “story telling walls”.
In der heutigen Ausgabe möchte ich mich gerne mit dem Fotografieren durch Fenster beschäftigen. Egal, ob wir von draußen nach drinnen oder von innen nach außen fotografieren, ergeben sich spannende Perspektiven, die unsere Fotos lebendiger und interessanter machen können. Gerade, wenn wir uns durch soziale Medien klicken, hilft es manchmal, Fotos zu haben, die anders sind, die uns kurz überlegen lassen, weil sie sich von der Masse abheben.
Das Foto der Woche entstand während eines Aufenthaltes in Rio de Janeiro, Brasilien. Ca. 40 Minuten entfernt befindet sich das Museum of Contemporary Art in Niterói. Das Gebäude wurde vom bekannten brasilianischen Architekt Oscar Niemeyer entworfen und 1996 fertig gestellt.
Ich selbst bin nicht festgelegt, ob mir fotografieren in schwarz/weiss oder in Farbe besser gefällt, ich habe eine Kamera, die ausschließlich schwarz/weiss Fotos und Videos kann, aber auch Farbkameras. Je nach Lust, Laune und was ich fotografieren möchte, entscheide ich mich spontan. Mit meinem Handy allerdings fotografiere ich immer in Farbe, zumal es die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung gibt.
Alte Treppenhäuser wie dieses findet man oft in Häusern aus der Gründerzeit (um 1900). Besonders ist, dass es noch heute originale Holzgeländer und Holztreppen sind, oft in Kombination mit aufwendigen Terrazzoböden oder Mettlacher Platten (Steinzeugfliessen).
Aufnahmen von Drohnen gemacht finde ich großartig, aber auf Reisen erfordert es oft ein größeres Gepäckstück und es ist auch nicht mehr so leicht, überall ohne Genehmigung zu fliegen. Zudem mag ich persönlich das Geräusch von Drohnen überhaupt nicht, aber zweifelsfrei habe ich schon tolle Fotos mit meiner Drohne geschossen. Das Handy dagegen ist immer mit dabei und auch damit lassen sich tolle Aufnahmen von oben machen.
Mein Foto der Woche entstand in Porto, Portugal. Was mich an den beiden sehr berührt hat, war ihr Umgang miteinander. Er, offensichtlich nicht mehr schnell zu Fuß, auf seinen Stock gestützt. Sie, wesentlich mobiler, trug die Einkaufstüten und beide hielten sich an der Hand. Es war nicht die Art von an die Hand nehmen, wenn man jemand stützen möchte, sondern eine Verbundenheit, die ich richtig spüren konnte. Sie blieben regelmäßig stehen, um sich zu unterhalten, gemeinsam zu lachen und die Auslagen in den Schaufenstern anzuschauen.
Ich finde immer, ein schönes Bild benötigt einen Rahmen. Sicherlich eine sehr persönliche Meinung, da es ja auch Aufhängemöglichkeiten und Trägermaterialien gibt, die keinen Rahmen benötigen.
Aber es gibt auch die Möglichkeit, ein Objekt im Foto durch einen vorhandenen Rahmen zu fotografieren: Fensterscheiben, Löchern in Mauern oder Zäunen, von der Natur eingerahmt und vielen anderen Möglichkeiten.
Das Foto der Woche entstand in Fonte da Thela an Portugals Costa Da Caparica. Hier gibt es viele Surfschulen und Equipment-Verleihe und die Winde des Atlantiks ziehen viele Surfer, Kiter, und Wellenreiter an. Dank der Nähe zu Lissabon ist es einfach zu erreichen und der über 20 km lange Strand lädt auch Nicht-Wassersportler zu schönen Strandtagen ein.