Das Foto der Woche entstand in Lissabon, Portugal. Für mich ist Lissabon eine der schönsten Städte in Europa. An jeder Ecke gibt es was zu sehen und das Flair der schmalen Straßen, den kleinen Gassen und den alten Häusern ist wirklich wunderschön.
Nachdem wir die Basics kennengelernt haben, wollen wir heute mit dem ersten Foto beginnen!
Manchmal sind wir in Städten unterwegs, die überfüllt sind mit Touristen. Meistens wollen wir lieber Fotos machen ohne Menschen, oder nur mit uns. Aber leider ist das nicht immer möglich. Entweder, wir müssen sehr früh aufstehen, so dass die meisten Menschen noch schlafen, oder wir akzeptieren einfach, dass wir nicht alleine sind.
Dieses Foto entstand an einem Herbsttag in Prag. Im Sommer ist die Karlsbrücke überlaufen, im späten Herbst nehmen die Touristenströme ab und es wird ein wenig ruhiger in der Stadt, zumindest bis die Weihnachtsmärkte wieder öffnen.wenn Du also an einem Ort bist, der gut besucht ist, öffne deine Kamera und fotografiere im Live Modus. Bitte beachte, dass Du einen etwas größeren Bildausschnitt wählst, da das Bild später verkleinert wird und es ist zwingend erforderlich, dass Du selbst komplett still stehst und auch nicht das Handy bewegst. Minimalste Bewegungen werden das Bild ruinieren. Nachdem Deine Aufnahme gemacht wurde, wechsle in die Ansicht des Bildes und dort, wo Du „Live“ stehen hast, wählst Du nun „Langzeitbelichtung“. Die Bewegungen werden nun unscharf dargestellt, während alle Gebäude, die Brücke, Statuen und Laternen scharf bleiben.
Natürlich kannst Du auch deine Partner:in oder Freunde ins Bild integrieren. Allerdings müsstet Ihr dann alle ganz ruhig stehen bleiben. Dies gelingt am Besten, wenn Ihr zusammen einatmet, dann gemeinsam ausatmet und die Aufnahme macht.
Wenn du im Nachgang Dein Foto noch zusätzlich bearbeiten willst, finde ich schwarz/weiss immer sehr gut, da grelle Kleidung oder manchmal auch Schilder weniger präsent sind. Alternativ kannst du auch nachträglich Lichteffekte hinzufügen so wie auf dem selben Foto in der englischen Übersetzung. Ebenso kannst du die unterschiedlichsten Presets oder Filter verwenden.
Das Handy ist immer mit dabei – wir navigieren damit, bezahlen unsere Einkäufe, nutzen es für alle Arten von Fortbewegung und für die meisten Menschen ist es die einzige Kamera, die sie besitzen. Auf jeden Fall ist es die leichteste und praktischste Kamera, die uns auf Reisen begleitet.
Sehr oft sehe ich auf meinen Reisen Menschen, die während eines Spaziergangs oder einer Sightseeing Tour Fotos mit ihrem Handy schiessen: Handy raus aus der Tasche, mit einer Hand abgedrückt und eingesteckt. Natürlich gabs da was zu sehen, aber ob das Bild interessant oder nur dokumentarisch ist, kann man selten erkennen. Aber wenn ich dann Stories oder einen Status sehe, denke ich manchmal, das hätte man besser machen können. Auch der ein oder andere Post auf sozialen Medien haben ein tolles Motiv, aber das Foto selbst ist nur Mittelmaß.
Das Foto der Woche entstand heute in Budapest, Ungarn. Es zeigt den Ostbahnhof „Budapest Keleti“ an welchem die meisten internationalen Züge in Budapest ankommen.
Erbaut wurde er 1881-1884 im Neorenaissance-Stil.
The Photo of the Week was taken today in Budapest, Hungary. It shows the Eastern Railway Station, „Budapest Keleti,“ where most international trains arrive in Budapest.
It was built between 1881 and 1884 in the Neo-Renaissance style.
Das Foto dieser Woche wurde in New York aufgenommen. Nachdem ich am späten Nachmittag angekommen war, habe ich mir die Kamera geschnappt und bin ein wenig spazieren gegangen. Ein konkretes Ziel hatte ich keines, ich hatte lediglich Lust, mich mit der Leica Monochrom in der street photography ein wenig auszuprobieren. Und so führte mich mein „kleiner“ Spaziergang vom Oculus am World Trade Center nach Greenwich, Chinatown und Little Italy über Soho bis zur High Line. Mein Handy zeigte am Ende des Tages eine Laufstrecke von 22 km an.
In New York gibt es viele Plakate and Baustellenzäunen, Haus- und Plakatwänden. Oft sind die Plakate so verwittert und abgetragen, dass man gar nichts mehr erkennen kann oder die Plakate sind noch zu frisch und neu, sodass man mir noch zu viel der ursprünglichen Werbung sieht.
Diese vier Plakat-Reste habe ich beim Spazieren gehen durch SoHo in Manhattan gefunden.
Das Foto der Woche entstand auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Aus fotografischer Sicht mag ich Jahrmärlte sehr gerne, vor allem wenn es dunkel wird und man mit den Bewegungen und Lichtern schöne Langzeitbelichtungen machen kann. Dieses Mal waren wir allerdings an einem sonnigen Nachmittag dort und ich habe probiert, einfach mal was anderes zu fotografieren: Gegenlicht, Nebel und eine kurze Belichtungszeit.
In vielen Städten ist es zwischenzeitlich schwerer geworden, die klassischen Plakatwände zu finden, da LED Werbeflächen zunehmend in den Innenstädten zu finden sind. Um so mehr habe ich mich gefreut, diese Wand in Toronto zu finden, die mir eine Geschichte über Freude, Lust und Begierde erzählt.
In many cities, it has become more difficult to find traditional billboards, as LED advertising displays are increasingly common in city centers. That’s why I was so pleased to find this billboard in Toronto, which tells a story of joy, pleasure, and desire.
Nachdem ich eine ganze Woche in Toronto gestrandet war, hatte ich die Möglichkeit, mir viele Dinge anzusehen, für die ansonsten bei einem 24-stündigen Aufenthalt keine Zeit bleibt. Die Niagara Fälle habe ich privat schon vor vielen Jahren besucht, aber das macht ja nichts.
Leider bin ich ohne meine Kamera los geflogen, da ich nicht mit solch einer Dauer gerechnet habe – aber man kann ja auch mit dem Handy tolle Bilder zaubern.