Tiere begegnen uns überall auf der Welt, ob Strassenhunde, streunende Katzen, wilde Tiere auf Safaris oder Ausflügen oder in Zoos. Diese gut einzufangen, ist manchmal schwerer, als man denkt. Diese Woche möchte ich gerne einige Tipps geben, wie das mit einer Handykamera gut gelingen kann.
Geometrische Formen und grafische Designs finde ich spannend. Sie geben einem Foto Struktur und da sie oft in urbanen Landschaften vorkommen, können diese selbst den hektischsten Städten etwas Ruhe verleihen, zumindest auf dem Foto.
Wichtig ist, vor allem bei Streifen und Blöcken, dass die Kamera oder das Handy möglichst gerade gehalten wird, um stürzende Linien zu vermeiden. Natürlich kann ein Foto eines Hochhauses von unten nach oben ein Stilmittel sein, aber in diesem Fall ist es sehr hilfreich, gerade Linien – sowohl horizontal als auch vertikal – im Bild zu haben, um die Geradlinigkeit zu zeigen.
In der heutigen Ausgabe möchte ich mich gerne mit dem Fotografieren durch Fenster beschäftigen. Egal, ob wir von draußen nach drinnen oder von innen nach außen fotografieren, ergeben sich spannende Perspektiven, die unsere Fotos lebendiger und interessanter machen können. Gerade, wenn wir uns durch soziale Medien klicken, hilft es manchmal, Fotos zu haben, die anders sind, die uns kurz überlegen lassen, weil sie sich von der Masse abheben.
Ich selbst bin nicht festgelegt, ob mir fotografieren in schwarz/weiss oder in Farbe besser gefällt, ich habe eine Kamera, die ausschließlich schwarz/weiss Fotos und Videos kann, aber auch Farbkameras. Je nach Lust, Laune und was ich fotografieren möchte, entscheide ich mich spontan. Mit meinem Handy allerdings fotografiere ich immer in Farbe, zumal es die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung gibt.
Aufnahmen von Drohnen gemacht finde ich großartig, aber auf Reisen erfordert es oft ein größeres Gepäckstück und es ist auch nicht mehr so leicht, überall ohne Genehmigung zu fliegen. Zudem mag ich persönlich das Geräusch von Drohnen überhaupt nicht, aber zweifelsfrei habe ich schon tolle Fotos mit meiner Drohne geschossen. Das Handy dagegen ist immer mit dabei und auch damit lassen sich tolle Aufnahmen von oben machen.
Auf meiner Mexiko-Reise musste ich natürlich Chichén Itzá besuchen, eines der sieben Weltwunder der Neuzeit. Früh aufstehen war angesagt, aber als wir angekommen sind, waren die Schlangen an den Kassen schon so lange, dass ich es mir kaum vorstellen wollte, wie voll es über den Tag werden könnte.
Die Pyramiden selbst sind abgesperrt und so konnte man zumindest Fotos ohne Menschen machen, die mir aber zu gewöhnlich und zu langweilig waren.
Ich liebe Städte, die man anhand ihrer Skyline und Sehenswürdigkeiten in ihrer Stadtlandschaft erkennen kann: New York City, Paris, Hong Kong, Bangkok, Shanghai oder Rio de Janeiro sind nur einige davon. Viele nordamerikanische Städte sind aufgrund ihrer Hochhäuser tolle Fotomotive, zum Beispiel Los Angeles mit dem Hollywood Schriftzug, Seattle mit der Sky Needle oder Miami mit den tollen Art Deco-Gebäuden.
Nachdem wir die Basics kennengelernt haben, wollen wir heute mit dem ersten Foto beginnen!
Manchmal sind wir in Städten unterwegs, die überfüllt sind mit Touristen. Meistens wollen wir lieber Fotos machen ohne Menschen, oder nur mit uns. Aber leider ist das nicht immer möglich. Entweder, wir müssen sehr früh aufstehen, so dass die meisten Menschen noch schlafen, oder wir akzeptieren einfach, dass wir nicht alleine sind.
Dieses Foto entstand an einem Herbsttag in Prag. Im Sommer ist die Karlsbrücke überlaufen, im späten Herbst nehmen die Touristenströme ab und es wird ein wenig ruhiger in der Stadt, zumindest bis die Weihnachtsmärkte wieder öffnen.wenn Du also an einem Ort bist, der gut besucht ist, öffne deine Kamera und fotografiere im Live Modus. Bitte beachte, dass Du einen etwas größeren Bildausschnitt wählst, da das Bild später verkleinert wird und es ist zwingend erforderlich, dass Du selbst komplett still stehst und auch nicht das Handy bewegst. Minimalste Bewegungen werden das Bild ruinieren. Nachdem Deine Aufnahme gemacht wurde, wechsle in die Ansicht des Bildes und dort, wo Du „Live“ stehen hast, wählst Du nun „Langzeitbelichtung“. Die Bewegungen werden nun unscharf dargestellt, während alle Gebäude, die Brücke, Statuen und Laternen scharf bleiben.
Natürlich kannst Du auch deine Partner:in oder Freunde ins Bild integrieren. Allerdings müsstet Ihr dann alle ganz ruhig stehen bleiben. Dies gelingt am Besten, wenn Ihr zusammen einatmet, dann gemeinsam ausatmet und die Aufnahme macht.
Wenn du im Nachgang Dein Foto noch zusätzlich bearbeiten willst, finde ich schwarz/weiss immer sehr gut, da grelle Kleidung oder manchmal auch Schilder weniger präsent sind. Alternativ kannst du auch nachträglich Lichteffekte hinzufügen so wie auf dem selben Foto in der englischen Übersetzung. Ebenso kannst du die unterschiedlichsten Presets oder Filter verwenden.
Das Handy ist immer mit dabei – wir navigieren damit, bezahlen unsere Einkäufe, nutzen es für alle Arten von Fortbewegung und für die meisten Menschen ist es die einzige Kamera, die sie besitzen. Auf jeden Fall ist es die leichteste und praktischste Kamera, die uns auf Reisen begleitet.