Mein Foto der Woche entstand mit Nic und Thomas und ich wollte gerne ausprobieren, wie gut die Leica Q2 monochrom bei wenig Licht arbeitet. Zudem wolle ich gerne ausprobieren, wie man die Fotos mehr wie aus einem Film aussehen lassen kann.
Mein Foto der Woche entstand in Mumbai, Indien. Ich hatte die Möglichkeit, die Tänzer und Akteure des Festivals zu Ehren der Hochzeit von Lord Shiva zu treffen, während sie sich geschminkt und angezogen haben.
Ich hatte ein wenig Zeit in Frankfurt und als ich in der Innenstadt angekommen bin, hat es in Strömen geregnet. Also bin ich erst mal Kaffee trinken gegangen, dann war ich in der Leica Galerie und habe mir eine Fotoausstellung angeschaut und als der Regen aufhörte, habe ich einen Spaziergang durch Frankfurt unternommen. Neben der modernen Skyline gibt es auch viele alte Gebäude und so habe ich probiert, fotografisch das Beste aus dem Regentag rauszuholen: Spiegelungen in Pfützen.
Nachdem ich diese Woche ein Gespräch mit einer Fotografin hatte, wo man in Stuttgart schöne und interessante Treppenhäuser fotografieren kann, bin ich gestern zufällig an einem städtischen Gebäude vorbei gekommen. Durch die große Glasfassade war ein große spiralförmige Treppe zu sehen und ich habe einfach mal geschaut, ob die Türe offen ist. Da ein Amt dort untergebracht war, konnte ich ohne Probleme rein gehen und schnell ein Foto machen.
Vor einiger Zeit wurde ich über Instagram auf das Docu Magazine aufmerksam gemacht. Das Docu Magazine ist ein kleiner Verlag aus Finnland, der Fotomagazine als Standardwerke und als Sondereditionen veröffentlich.
Ich freue mich sehr, dass der Gründer des Projekts und des Verlages Tuomas Koskialho mir angeboten hat, mit 20 meiner Fotos eine Sonderedition zu drucken.
Das Foto ist diese Woche in Bogotá in Kolumbien entstanden. In einer autofreien Straße im Zentrum standen mehrere Tische, an denen Schach gespielt wurde. Meistens von älteren Männern.
Street Photography bietet viele Möglichkeiten – von urbanen Landschaften und Gebäuden über Fahrzeuge und Straßen bis hin zu alltäglichen Szenen und Menschen. Ich persönlich mag besonders gerne die alltäglichen Momente, wie diese Schachspieler hier. Die Fotos werden meistens aufgenommen, ohne dass die Personen es merken. Dies schafft einen Moment, der ungestellt und echt ist. Besonders spannend ist immer für mich, nicht entdeckt zu werden. Ich persönlich finde, dass man auch möglichst nah in der Situation „drin“ ist.
Bei einem Spaziergang durch Bogotás Innenstadt kam ich an Wänden vorbei, an denen einst Plakate klebten – vielleicht Werbung, Veranstaltungsankündigungen, Wahlaufrufe oder Stadtnachrichten. Heute sind diese Informationen nicht mehr zu sehen, nur noch Fragmente der Plakate sind übrig, die langsam von Zeit, Regen und Verschmutzung verblassen.