Living Walls

Manchmal habe ich das GefĂĽhl, ich bewege mich durch Städte und ständig sehe ich Situationen, Menschen und Dinge, die ein Foto wert sind. Manchmal ist es eine bestimmte Lichtstimmung, ein anderes Mal eine Interaktionen zwischen Menschen und manchmal ein Gegenstand. NatĂĽrlich habe ich nicht immer eine Kamera bereit, und sicherlich schickt es sich auch nicht, einfach jemandem die Kamera vor das Gesicht zu halten – aber dennoch ertappe ich mich oft dabei, wie ich denke – das wäre ein tolles Bild gewesen.

Wie oft hetzen wir von A nach B, das Handy in der einen Hand, den Coffee-to-Go-Becher in der anderen Hand, gedanklich gefangen zwischen Terminen und To-Do-Listen? Wie oft sehen wir nichts nach rechts oder links, weil wir keine Zeit haben und im Stress sind? Ich sage mir oft: Wenn ich etwas sehen will, dann muss ich langsam gehen.

Auf einem Spaziergang durch México City habe ich unterschiedliche Plakatwände gesehen. Teile der Plakate haben sich abgelöst und darunter liegende Plakate kamen zum Vorschein. Manchmal größere Teile, manchmal kleinere. Es war schon nicht mehr gänzlich zu erkennen, was die einzelnen Werbungen ausdrücken sollten oder was beworben wurde. Nur einzelne Elemente waren noch sichtbar.

Vielleicht sieht es im großen Ganzen herunterkommen aus, aber im Detail entsteht eine Art Kunst, die man gewollt gar nicht hinbekommen würde. Lebendige Wände, die sich immer weiter verändern und neue Geschichten entstehen lässt. Und sie zeigen die Vergänglichkeit, in der man Schönes, Interessantes und Erinnerungen finden kann.

Stories with my Camera

Pt. 1

Ich würde über mich selbst sagen, dass ich ein rücksichtsvoller Mensch bin, ob mit oder ohne Kamera. Ich bin davon überzeugt, dass wir viel besser miteinander auskommen, wenn wir auf einender acht geben, über den eigenen Tellerrand schauen und uns auch einen persönlichen Raum geben. Ein respektvolles und rücksichtsvolles Miteinander sollte doch möglich sein.

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Foto der Woche

Photo of the week

01/26

Chichén Itzá, México


Mein erstes Foto der Woche 2026 entstand in México und zeigt Chichén Itzá. Die Ruinen auf der Yucatan-Halbinsel ist eines der 7 neuen Weltwunder. Diese wurden in einer Abstimmung im Jahre 2007 ermittelt und haben nichts mit Wissenschaft oder der Baukunst an sich zu tun. Dies wurde von vielen Stellen bemängelt, unter anderem von der UNESCO und Ägypten. Die Pyramiden von Gizeh sind das einzig verbliebene Weltwunder der Antike. Insgesamt haben mehr als 100 Millionen Menschen weltweit online oder telefonisch abgestimmt.

Die neuen sieben Weltwunder sind:

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Foto der Woche

52/25

Irgendwo ĂĽber Kanada


52 Wochen sind wie im Flug vergangen und ich freue mich auf das neue Jahr. 2026 – ein neues Buch mit 365 leeren Seiten, die wir mit Geschichten, Erinnerungen und Fotos fĂĽllen dĂĽrfen.

Ein neues Jahr mit neuen Vorsätzen und mit neuen Ideen und WĂĽnschen. Ich habe WĂĽnsche, die sich vielleicht – oder mit groĂźer Wahrscheinlichkeit nicht erfĂĽllen werden. Zum Beispiel wĂĽrde ich gerne mal eine Fotoreise nach Ă„thiopien machen, zu den indigenen Stämmen im Omo Tal. Aber es ist auch gar nicht schlimm, wenn das nächstes Jahr nichts wird, denn manche Träume und WĂĽnsche brauchen eine bestimmte Zeit – und die wird irgendwann kommen. Vielleicht dann auch mit dem passenden Budget.

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Season’s Greetings

English Version below

2025

Das Jahr neigt sich zu Ende und ich habe für mich ein wenig Zeit gefunden, das Jahr Revue passieren zu lassen. Es war ein ereignisreiches Jahr mit vielen tollen Fotomöglichkeiten und mein Anspruch, jede Woche ein aktuelles Foto hier zu veröffentlichen hat sich bis auf wenige Wochen, die krankheitsbedingt keine grosse Möglichkeiten boten, gut erfüllt.

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Foto der Woche

51/25

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Foto der Woche

Photo of the week

47/25

Das Foto der Woche entstand vor einigen Jahren in Costa Rica. Ich habe dieses Foto wieder entdeckt, als ich meine Foto für den Fotowettbewerb ausgesucht habe. Entstanden ist es in der Nähe des Manuel Antonio Nationalparks während eines Workshops zum Fotografieren von Fröschen. Der Guide ist ebenfalls Fotograf und hat ein tolles Buch über den Nationalpark veröffentlich, ich durfte seine Blitzanlage und sein Stativ verwenden, sodass ich außer meiner Kamera und einem Makroobjektiv nichts mitbringen musste.

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