Photo of the Week
21/26

Das Foto der Woche entstand auf meiner Reise nach Shanghai letztes Wochenende.
Oft findet man an chinesischen historischen Sehenswürdigkeiten Geschäfte, die traditionelle Kleider und Gewänder an Besucher verleihen, oft kombiniert mit einem Foto-Shooting. Während ich in der Wasserstadt Zhujiajiao unterwegs war, habe ich dieses junge Mädchen gesehen, die vor einem Kostümverleih stand. Ich kann nicht sagen, ob sie zu Promotion-Zwecken dort stand, oder ob ihre Familie noch angekleidet wurde.
Sie trägt ein klassisches Hanfu – ein Kleid, das es in dieser Art schon über 4.000 Jahre gibt. Es hat gewöhnlich breite weite Ärmel, mehrere Lagen und wird mit einem Gürtel oder Schärpen getragen.
Die Haare werden auswendig gerichtet und mit Schmuck verziert. Klassisch wird das Haar gescheitelt und auf beiden Seiten identisch hochgesteckt.
Als Accessoires gibt es passende Taschen und Schirme aus Ölpapier, um die Haut vor der Sonne zu schützen. Diese wurden zudem bei traditionellen Tänzen verwendet.
Seit den frühen 2000-Jahren erlebt Hanfu einen neuen Aufschwung, insbesondere bei jüngeren Generationen.
This week’s photo was taken on my trip to Shanghai last weekend.
At Chinese historical sites, you often find shops that rent out traditional clothes and robes to visitors, often combined with a photo shoot. While I was in the water town of Zhujiajiao, I saw this young girl standing in front of a costume rental shop. I can’t tell if she was there for promotional purposes or if her family was still getting dressed.
She is wearing a classic Hanfu – a dress that has existed in this form for over 4,000 years. It usually has wide, flowing sleeves, several layers, and is worn with a belt or sash.
The hair is styled elaborately and adorned with jewelry. Traditionally, the hair is parted and pinned up identically on both sides.
Accessories included matching bags and umbrellas made of oiled paper to protect the skin from the sun. These were also used in traditional dances.
Hanfu has experienced a new popularity since the early 2000s, especially among younger generations.
