How to take better photos while traveling

Pt. 16 – festivals

Heute möchte ich Euch gerne Tipps geben, wie man auf Festen und Veranstaltungen Fotos schießen kann, um die Stimmung einzufangen. Egal ob es Jahrmärkte, Straßenfeste oder Kulturveranstaltungen sind – mit ein paar einfachen Handgriffen können sich die Fotos von der Masse abheben.

Da wir viele Feste am Abend besuchen, hier zunächst ein paar generelle Hinweise. Oft möchten wir immer „das große Ganze“ fotografieren, aber diese Bilder sind oft überladen und ohne festes Hauptmotive. Deshalb wirken solche Fotos sehr oft unspektakulär und haben einen rein dokumentarischen Charakter.

Mir persönlich fällt es leichter, in Detailaufnahmen die Stimmung einzufangen. Bei Festen mit viel Licht, aber nutze ich schon vor der Aufnahme die Belichtungskorrktur. Beim iPhone funktioniert das so, dass man den Bereich auf dem Display drückt, bis ein Quadrat erscheint. Über das Sonnensymbol lässt sich dann das Bild aufhellen oder abdunkeln.

Das erste Foto entstand auf einem Volksfest. Um eine Langzeitbelichtung zu machen, wechselt man in den Live-Modus und wählt nachträglich in der Galerie anstelle des Live-Bildes im Auswahlmenu „Langzeitbelichtung‘. Ganz besonders wichtig ist, das Handy still zu halten und sich nicht zu bewegen.

Foto 2 entstand ebenfalls auf einer Kirmes. Ich mag „alte“ klassische Jahrmarkt-Attraktionen gerne – und oft sind diese auch weniger stark besucht, sodass man ein gutes Foto machen kann, ohne viele Menschen auf dem Bild zu haben. Durch die Belichtungskorrektur leuchten die Farben mehr, während die Umgebung abgedunkelt wurde. Und wenn Ihr Euch fragt, ob der Betreiber mitbekommen hat, dass ich ihn fotografiere – die Antwort ist ja. Ein kurzes Lächeln, mit der Kamera oder den Handy winken und die Reaktion abwarten. Oft haben Menschen weit weniger Probleme damit, fotografiert zu werden, wenn man sie fragt. Eine. Blitz habe ich übrigens nicht benutzt.

Das nächste Bild wurde auf einem Feuerwerks-Festival aufgenommen. Feuerwerke mit dem Handy zu fotografieren empfinde ich als schwierig, da bei einer Langzeitbelichtung das Bild sehr undeutlich werden kann. Der Grund liegt in den Leuchtstreifen, die in unterschiedliche Richtungen gehen. Bei diesem Foto habe ich den Nachtmodus deaktiviert. Die sonst üblichen 3 Sekunden, die das iPhone für das Bild im Nachtmodus nutzt lassen sich über das kleine Menu im Display oben rechts ausschalten. Dies hilft, den Moment so einzufangen, wie er beim Auslösen ist, ohne zusätzliches Licht.

Foto Nummer 4 wurde bei Tag aufgenommen, als ich beim Holi Festival in Indien gewesen bin. Vorneweg empfehle ich, das Handy oder die Kamera gut zu schützen – das Pulver ist ausgesprochen hartnäckig und sehr feinstaubig, also es ist perfekt geeignet, sich in Ritzen und Öffnungen zu setzen. Dennoch lebt das Fest von den Farben und den Pulvern. Ich habe für das Foto einen Zoom genutzt, um nicht direkt im Farbpulver zu stehen.

Das letzte Foto wurde während des Lichterfests in Chiang Mai, Thailand, aufgenommen. Tausende dieser Hinmelslaternen steigen in den Himmel und die Atmosphäre ist wahnsinnig schön. Natürlich kann man toll Portraits fotografieren, wenn die Gesichter von den Laternen beleuchtet sind. Ich habe mich hier aber für eine „Fotomontage“ entschieden. Die erste Aufnahme zeigt den Tempel mit den Himmelslaternen, die zweite Aufnahme die Hand mit dem Ballon vorne im Bild. Solche zusammengesetzte Aufnahmen lassen sich leicht mit Apps wie Photoshop, Canvas oder picsart gestalten.


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Autor: Khun Aleks

Photographer into travels, portraits, nature and street shots.

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